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Der Ziergarten im August

 

 

Zweijährige                                          32. Kalenderwoche                                                              497


Bereits in der ersten Augusthälfte sollten Goldlack, Malven und zweijährige Nelken an ihren endgültigen Standort verpflanzt werden. Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht und Bellis kommen dagegen nach der Monatsmitte auf ihre Überwinterungsbeete, in denen man sie mit einem Reihenabstand von 20 Zentimetern aufpflanzt.

Siehe auch: Bellis 505; 603 Goldlack 103; 390 Malve 390 Nelken 13; 672  Stiefmütterchen 103; 505; 603  Vergissmeinnicht 103; 603; 505

 



Wiesen                                                32. Kalenderwoche                                                               464

Neu angesäte Blumenwiesen, bei denen im ersten Standjahr vor allem die einjährigen Arten Mohn- und Kornblumen sowie Kornraden und Kreuzblütler überwiegen, sollten baldmöglichst abgemäht werden, damit die ausdauernden Stauden mehr Raum zu ihrer Entwicklung bekommen.

Siehe auch: Wiese 343


Zwiebelblumen                                   33. Kalenderwoche                                                               79


Schneeglöckchen, Märzenbecher, Traubenhyazinthen und Zwiebeliris sollten bereits im Laufe des August in den Boden gebracht werden. Will man sie in einer Rasenfläche unterbringen sollte man sie stets in größeren Trupps zusammenpflanzen oder sie auf die Ränder verteilen, denn zumindest beim ersten Schnitt im Frühjahr dürfen sie noch nicht mit abgemäht werden.

Siehe auch: Märzenbecher 80; 81 Schneeglöckchen 72; 74; 7580; 81; 82; 541  Traubenhyazinthen 80  Zwiebeliris 80


Kaiserkrone                                         33. Kalenderwoche                                                              80


Zwiebeln der Kaiserkrone können schon in der ersten Augusthälfte etwa 25 Zentimeter tief gesteckt werden. Als Standort sagt ihnen ein halbschattiger Platz mit einem durchlässigen Boden besonders zu, aber auch volle Sonne wird gut vertragen. Die Farbskala der verschiedenen Sorten reicht von Schwefelgelb bis Braunrot. Auch die Blütenfülle von Schneeglöckchen, Märzenbecher, Traubenhyazinthen und Zwiebeliris wird durch frühes Stecken positiv beeinflusst. Will man sie in einer Rasenfläche unterbringen, sollte man sie stets in größeren Trupps zusammenpflanzen oder sie auf die Ränder verteilen, damit es einfacher ist, sie beim ersten Mähen im Frühjahr auszusparen.

Siehe auch: Märzenbecher 79; 81  Schneeglöckchen 72; 74; 75; 79; 81; 82; 541  Traubenhyazinthen 79  Zwiebeliris 79

 

 

Dahlien                                               33. Kalenderwoche                                                              396

Der Blütenreichtum der Dahlien hängt ganz entschieden davon ab, ob die verwelkten Blumen sofort wieder entfernt werden. Jede Samenbildung hemmt die Entwicklung neuer Blütenknospen. Falls man sein Dahliensortiment erweitern möchte, kann man sich jetzt in der Hauptblütezeit in verschiedenen Schaugärten informieren. So schön übrigens die gefüllten Sorten aussehen, für Bienen und andere Insekten sind sie nahezu wertlos, da sie keinen Nektar bilden. Der Pflegeaufwand hängt ganz entscheidend von der Pflanzengröße ab, da alle hochwachsenden Sorten aufgebunden werden müssen. Immer beliebter werden daher die sogenannten Mignondahlien, die nur etwa 30 Zentimeter hoch werden.

  Dahlien in voller Blüte

 Dahlien in voller Blüte

Siehe auch: Dahlien 391; 401; 503; 506 ; 627

 

Mignondahlien                                     34. Kalenderwoche                                                              393


Genau wie die hohen, gefüllten Dahliensorten, lassen sich auch die Mignondahlien überwintern. Der Vorteil dieser meist nur 30 - 50 cm hoch werdenden Blumen liegt nicht nur in dem geringeren Pflegeaufwand. Man braucht sie nicht aufzubinden, ein gelegentliches Ausbrechen der alten Blütenstände reicht vollständig aus. Sie bieten eine reiche Bienenweide und eignen sich hervorragend als Schnittblumen. Die schönsten Exemplare sollte man sich jetzt schon markieren.

Siehe auch: Mignondahlie 396

 



Vermehrung                                        34. Kalenderwoche                                                              414

Frühjahrs- und sommerblühende Stauden lassen sich relativ einfach durch Teilung vermehren. Nach dem Rückschnitt der Blütenstände hebt man den Wurzelballen aus der Erde und teilt ihn dann mit Hilfe einer Grabegabel. Bedeckte Witterung erleichtert das Anwachsen beträchtlich, anderenfalls muss man schattieren. Eine Düngung mit verdünnter Kräuterjauche empfiehlt sich zwei bis drei Wochen später. Die Pflanze kann durch gute Blattbildung bis zum Herbst noch Nährstoffvorräte im Wurzelstock anlegen, was für die sichere Überwinterung von Vorteil ist.

Siehe auch: Stauden vermehren 408; 410; 499

 

Pflanzzeit                                            34. Kalenderwoche                                                              501

Ab Ende August beginnt die Pflanzzeit für Nadelgehölze. Man sollte zu diesem Zeitpunkt aber nur Pflanzen versetzen, die über einen guten Wurzelballen verfügen. Bei Umpflanzarbeiten im Garten sollte auch man bei kurzen Transportwegen den abgestochenen Ballen mit einer Sackleinewand umwickeln, so dass keine Erde von ihm abfallen kann. Größere Koniferen werden mit einem Baumpfahl gesichert, damit sie auch starkem Winddruck standhalten können, bis sie an ihrem neuen Standort fest eingewurzelt sind.


Aussaaten                                          35. Kalenderwoche                                                               394



Viele der einjährigen Sommerblumen und Kräuter säen sich regelmäßig von selbst aus und verwildern im Garten. Zu nennen sind hier unter anderem Ringelblumen, Kornblumen, Jungfer im Grün und die einjährigen Schleifenblumen. Man kann von diesen Blumen aber auch die Samen ernten und sie bereits ab Mitte September aussäen. Sie keimen dann meist noch in diesem Jahr und zeigen dann schon sehr zeitig im nächsten Sommer ihre Blüten. Das Aussaatbeet sollte möglichst windgeschützt liegen und muss im Winter gut mit Fichtenreisig abgedeckt werden. Man sät horstweise aus und verzieht die jungen Pflanzen erst im nächsten Jahr.

Siehe auch: Jungfer im Grün 398  Ringelblume 388; 398 Schleifenblume 388

 


Teilung                                                35. Kalenderwoche                                                              499


Bereits abgeblühte Stauden lassen sich in der zweiten Augusthälfte teilen und umpflanzen. Bei den sommerlichen Temperaturen wachsen sie sehr schnell an. Vor dem Verpflanzen schneidet man sie bis auf wenige Blätter zurück. Um das Anwachsen besonders in vollsonnigen Lagen zu erleichtern, sollte man schattieren. Hat man keine Schattierleinewand zur Verfügung, tut es auch eine leere Tomatenkiste, die über die Pflanze gestülpt wird.

Siehe auch: Stauden vermehren 408; 410; 414

 


Dahlien                                               35. Kalenderwoche                                                               503 

Besonders bei den einfach blühenden Dahliensorten, sollte man keine Samenbildung zulassen und abgeblühtes sofort entfernen. Nur dann ist mit einer reichen Neubildung von weiteren Folgeblüten zu rechnen.

  niedrige Dahlien

 niedrige Dahlien

Siehe auch: Dahlien 391; 396; 401; 506; 627