Der Gemüsegarten im August
Letzte Aussaaten 32. Kalenderwoche 167
Feldsalat der Anfang August gesät wird, ist bereits nach sechs bis sieben Wochen erntereif. Er kann breitwürfig oder in Reihenabständen von fünfzehn Zentimetern in die Erde gebracht werden. Letzteres ist für die Pflege der Beete sinnvoller. Wird in mehreren Sätzen mit zweiwöchigem Abstand gesät, steht bis in das neue Jahr hinein ständig frischer Salat zur Verfügung. Beim Kauf des Saatgutes wählt man mehltauresistente Sorten. Auch Rettiche für den Herbst- und Winterbedarf können jetzt in die Erde kommen. Hier liegen die Pflanzenabstände bei 25 X 15 cm. Siehe auch: Feldsalat 62; 165 Rettich 20; 62; 128; 157; 600; 606 Bohnen 33. Kalenderwoche 98
Ein wichtiger Stickstofflieferant im Gemüsegarten sind Erbsen und Bohnen. Bei der Ernte werden sie dicht über dem Boden abgeschnitten und nicht herausgerissen, wie dies häufig zu beobachten ist. Die an den Wurzeln befindlichen Knöllchen haben im Laufe der Wachstumsperiode im Zusammenwirken mit bestimmten Bakterienstämmen eine nicht unerhebliche Menge an Stickstoff gesammelt, die somit für nachfolgende Kulturen zur Verfügung steht.
Siehe auch: Bohnen 450 Erbsen 156 Stickstoff 156
Kohlkrankheiten 33. Kalenderwoche 158
Knollenartige Verdickungen an den Strünken von Kohl- oder Kohlrabipflanzen deuten auf einen Befall des Kohlgallenrüsslers oder auf Kohlhernie hin. Besonders die letztgenannte Krankheit darf man nicht unterschätzen, ihre Erreger bleiben mehrere Jahre ansteckend und können alle Kreuzblütler befallen, zu denen auch Rettiche und Radieschen, sowie eine Vielzahl von Wildkräutern gehören. Die Strünke sollte man deshalb am besten verbrennen und auf dem Beet mindestens vier Jahre lang keine Kohlgewächse mehr anbauen. Siehe auch: Kohlgewächse 20 Kohlrabi 30 ; 127; 131; 133; 136; 177 Bewässerung 33. Kalenderwoche 159
Gräbt man neben Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Gurken einen Blumentopf ein, den man regelmäßig mit Wasser auffüllt, kann man einen Kälteschock durch zu kühles Gießwasser vermeiden, da es bei dieser Methode nur langsam und direkt in den Wurzelbereich hinein versickert. Der Wasserbedarf der Pflanzen steigt mit zunehmender Ausbildung der Früchte genau wie bei Kürbissen, Zuckermais und Zucchini jetzt enorm an.
Siehe auch: Gurken 121; 134; 139; 143; 166; 176; 229; 591; 606 Kürbis 11; 12; 134; 162; 173; 176; 259 Tomaten 11; 12; 13; 134; 138; 150; 163; 164; 569; 591; 612 Zuckermais 12; 134; 135; 145; 212; 591
Mangold 33. Kalenderwoche 160
Der letzte Aussaattermin für Mangold liegt in der kommenden Woche. Wenn auch die zu erwartenden Erträge in dieser Saison eher bescheiden ausfallen werden, hat man dann aber im nächsten Frühjahr bereits gut entwickelte Pflanzen, die eine sehr frühe Ernte erlauben. Die Nährstoffansprüche des Mangold sind nicht allzu hoch, solange der Boden genügend humos ist und mäßig feucht gehalten wird. Siehe auch: Mangold 127; 658
Kürbis 34. Kalenderwoche 162
An den Kürbispflanzen können sich bis zum Herbst nur noch die Früchte entwickeln, die jetzt wenigstens Tennisballgröße erreicht haben. Es ist darum zu empfehlen, allzu lange Ranken zu entfernen um eine Blütenneubildung zu verhindern. Nach der letzten Frucht, die sich entwickeln soll, belässt man darum nur noch zwei große Blätter.  Nur genügend entwickelte Früchte können noch ausreifen Siehe auch: Kürbis 11; 12; 134; 159; 173; 176; 259
Tomaten 34. Kalenderwoche 163
Neue Blüten an den Tomaten werden mit ziemlicher Sicherheit vor dem Frosteinbruch keine ausgereiften Früchte mehr hervorbringen. Will man sich nicht die Mühe machen alle Blütenstände auszubrechen, kann man auch die grünen Tomaten entweder in Essig und Öl einlegen oder an einem dunklen und warmen Ort nachreifen lassen.
Tomatenanbau ist im Gewächshaus am sichersten Siehe auch: Tomaten 11; 12; 13; 134; 138; 150; 159; 164; 569; 591; 612
Krautfäule 34. Kalenderwoche 164
Niederschlagsreiche Witterung im Sommer begünstigt die Ausbreitung der Kraut- und Knollenfäule an den Nachtschattengewächsen. Kranke Blätter an Tomaten sollten frühzeitig entfernt werden, um eine Infektion möglichst zu begrenzen. Befallene Pflanzenreste, auch von den Kartoffeln, dürfen nicht auf einen Kompost gelangen, den man wieder im Gemüsegarten verwenden will, sondern sind gesondert zu kompostieren. Siehe auch: Kartoffeln 168; 454 Tomaten 11; 12; 13; 134; 138; 150; 159; 163; 569; 591; 612
Aussaaten 35. Kalenderwoche 165
In den nächsten Tagen sollten sowohl Feldsalat als auch Spinat für den Frühjahrsbedarf ausgesät werden, sonst können sich die Blattrosetten nicht mehr genügend entwickeln und es kann zu erheblichen Ertragsschmälerungen kommen. Gegenüber der häufig angewandten Breitaussaat ist die Reihensaat vorzuziehen, da sich beide Kulturen auf diese Weise viel einfacher hacken lassen. Bei zu starkem Unkrautdruck leiden gerade diese relativ klein bleibenden Pflanzen sehr stark, außerdem erschwert sich dadurch die Ernte.
Siehe auch: Feldsalat 62; 167; 167 Spinat 62 Vermehrung 35. Kalenderwoche 166 Gurken, aus denen man Samen zur Weitervermehrung gewinnen will, sollten gut an der Pflanze ausreifen können, dürfen aber keine Faulstellen aufweisen. Sobald sie gelb gefärbt sind, schneidet man sie ab und lässt sie noch solange nachreifen, bis das Fruchtfleisch weich geworden ist. Die Samen werden dann mit einem Löffel ausgekratzt und von den anhaftenden Fruchtfleischresten gesäubert.
Siehe auch: Gurken 121; 134; 139; 143; 159; 176; 229; 591; 606 Letzte Aussaaten 32. Kalenderwoche 167
Feldsalat der Anfang August gesät wird, ist bereits nach sechs bis sieben Wochen erntereif. Er kann breitwürfig oder in Reihenabständen von fünfzehn Zentimetern in die Erde gebracht werden. Letzteres ist für die Pflege der Beete sinnvoller. Wird in mehreren Sätzen mit zweiwöchigem Abstand gesät, steht bis in das neue Jahr hinein ständig frischer Salat zur Verfügung. Beim Kauf des Saatgutes wählt man mehltauresistente Sorten. Auch Rettiche für den Herbst- und Winterbedarf können jetzt in die Erde kommen. Hier liegen die Pflanzenabstände bei 25 X 15 cm.
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