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Mähen mit der Sense
Kleinere Grasflächen bis etwa 1000 m2 lassen sich problemlos an einem Vormittag mit der Sense mähen. Ungeübte brauchen dazu etwa vier Stunden, der Geübte schafft es in zwei Dritteln der Zeit. Es ist eine Freude beim Mähen nicht von Krach und Gestank umgeben zu sein, sondern nur das leise Rauschen der Sense zu hören, die durch das Gras gleitet. Die optimalen Körperbewegungen sind nicht schwer zu erlernen aber es erfordert dann eine gewisse Übung bis man die sehr harmonischen Bewegungsabläufe auch über eine längere Zeit durchhalten kann. Der Grund warum heute so wenig mit der Sense gemäht wird, ist vor allem darin zu suchen, dass das Werkzeug zu stumpf ist und das Mähen so zu einem Kraftakt wird. Wie man es immer wieder sieht, versucht man das Sensenblatt mit einem Winkelschleifer scharf zu machen und dann noch ein bisschen mit dem Wetzstein zu bearbeiten, was vielleicht für das Schneiden von Brennnesseln oder Dornranken ausreichend ist, Gras lässt sich so nicht mähen. Die Sense muss gedengelt werden, mit einem speziellen Amboss, der kaum zwanzig Euro kostet und einem dazugehörigen Hammer. Dieses Kaltschmieden des Stahls führt dazu, dass die Schneide an ihrem äußersten Ende hauchdünn wird und die Schärfe einer Rasierklinge besitzt. Durch das Bearbeiten mit Hammer und Amboss verdichtet sich das Metall außerdem und wird zusätzlich gehärtet. Mit dem Wetzstein, man sollte einen feinen Sandstein nehmen und nicht die im Baumarkt üblichen groben Kunststeine, wird dann auf der Wiese immer wieder einmal der feine Grat entfernt, der durch das Mähen auftritt. Handwerklich fitte Personen haben im allgemeinen keine Probleme das Dengeln zu erlernen, es erfordert aber schon eine gewisse Übung, denn man muss millimetergenau arbeiten und auch ein gewisses Maß an Kraft aufbringen.
Es wäre schön, wenn sich Interessenten an dem Kurs möglichst schnell, direkt mit mir in Verbindung setzen würden, damit ich weiß, wie viel an Werkzeug ich besorgen muss. Ich verwende für Anfänger lieber den Spitzamboss und nicht den in dieser Gegend üblichen Amboss in der runden Form. Wer letzteren schon in seinem Besitz hat, kann ihn natürlich auch verwenden. Er ist aber deutlich schwerer zu handhaben.
Eberhard Parnitzke 05851 7848 oder per E-mail an
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